Ein Rückblick

Erhard Winkels hatte 1970 die Berufung Gottes erhalten, in die Mission zu gehen. Nun begann er, Bibeln und Hilfsgüter hinter den Eisernen Vorhang zu schmuggeln. Durch diese Einsätze kamen tausende Bibeln in Länder, in denen das Wort Gottes damals verboten war. Auch viele Hilfsgüter wurden auf diesem Weg an Bedürftige und Gemeinden verteilt. Oft wurde er dabei von Freunden und Mitgliedern seiner Familie begleitet. Zu dieser Zeit war er auch Teilhaber in der gut gehenden Firma seiner Eltern. Parallel dazu begann er, sich 1971 durch den Kontakt zu Dankfried Spindler für die Missionierung der Philippinen und Indonesiens zu interessieren. Er empfand es als Auftrag Gottes, gemeinsam mit Missionar Spindler dort zu evangelisieren und Gemeinden zu gründen. In dieser Zeit, wo er oft monatelang in Begleitung einheimischer Mitarbeiter im Dschungel unterwegs war (auf den Inseln Java und Bali), gründete er auch Kinderheime, die dann von lokalen Mitarbeitern weitergeführt wurden.

Gemeinsam mit seinem einheimischen Freund und Mitarbeiter Carlos Coessoy begann er einige Jahre später unter schwierigsten Umständen auch andere, nur schwer zu erreichende Stämme im Dschungel Indonesiens (auf der Insel Celebes) zu missionieren. Auch dort wurden etliche Gemeinden gegründet, deren Pastoren ebenfalls durch ASAF (damals: Indonesien-Mission) unterstützt wurden.

Über die Jahre war es möglich, die Gemeinden an gut ausgebildete einheimische Mitarbeiter zu übergeben, die die Arbeit im Sinne der Mission weiterführen konnten. So konnte Missionar Erhard Winkels seine Einsätze vor Ort sehr beschränken, die Arbeit dort wurde jedoch weiterhin über viele Jahre von ASAF finanziell unterstützt. Bis heute besteht ein freundschaftlicher Kontakt zu den Geschwistern in Indonesien.

Im Jahr 1983 reiste Missionar Winkels im Auftrag der Schweizer Firma Wyssen-Seilbahnen nach Tansania, um dort bei einem Entwicklungshilfe-Projekt mitzuarbeiten. Während seines Aufenthaltes in Tansania kam er erstmals in Berührung mit den Massai. Daraufhin wusste er, dass Gott ihn gerufen hatte, auch die Massai mit der befreienden Botschaft des Kreuzes Jesu zu erreichen.  Als er nach der erfolgreichen Beendigung des Projektes zurück nach Deutschland kam, begann er Pläne für die Missionierung des Massailandes zu machen. Er kaufte zwei ausrangierte Bundeswehrfahrzeuge, von denen eins zur mobilen Missionsstation umgebaut wurde. Gemeinsam mit seiner ältesten Tochter Brigitte, einem Missionshelfer und den beiden Fahrzeugen schiffte er sich im Jahr 1985 nach Dar es Salaam, Tansania/Ost-Afrika ein.  

 

 

 

Transport der mobilen Missionsstation

 

Die mobile Missionsstation wird
nach Tansania eingeschifft